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DevOps Conference 2015

Die DevOps Conference fand vom 23. –  25.11.2015 in München statt. Insgesamt (bis auf einige schlecht verschraubte Tische) eine sehr gelungene Veranstaltung.

Tag 1

Den Start in die Konferenz bestritt Dr. Roland Huß von RedHat mit einem Überblick über die Google Cloud Platform. Gefolgt von Rainer Stropek der im Vergleich hierzu Microsoft Azure sehr enthusiastisch vorstellte. Alles in allem ein sanfter Einstieg in die Welt der Cloud Plattformen.

Tag 2

An Tag 2 war schon deutlich mehr geboten und auch deutlich mehr Publikum unterwegs. Nach dem Einstieg in die Materie durch John Willis von Docker („Devops state of the union“) bildete Bernhard Cyan etwas den Gegenpol. Das Thema „Delivery Pipelines einfach definieren mit Jenkins Workflow DSL“ mag zwar spannend sein, aber leider kam dies beim Auditorium nicht so ganz an. Da machte es EMC mit einem Vortrag zum persistieren von Daten in Containern mittels „RexRay“ schon deutlich besser.

Nach der Mittagspause bot Bart Butler von ING-DiBa einen Einblick, was man im BigData Umfeld so mit DevOps zu tun hat. Ein echtes Highlight war der Vortrag von Peter Roßbach „Mikroservices mit Docker orchestrieren“. Grundtenor: Monolithische Systeme aufbrechen und in kleine Einheiten aufteilen. Insgesamt gab es einen von Realismus geprägten Ritt durch die Docker Welt von A-Z. Aus meiner Sicht ein guter Überblick. Den Tag beschloss für uns Michael Hausenblas von Mesosphere mit einem Überblick inkl. Demo von eben Mesosphere.

Tag 3

Letzter Tag 3: Der erste Vortrag von Eduards Sizovs „Eight Things that make Continuous Delivery go Nuts“ gab Tips aus der Praxis. In diesem Fall aber primär zur Zusammenarbeit im Team und wie man alle ins Boot holt, ohne einzelne Gruppen hervorzuheben oder andere auf der Strecke zu lassen. Insgesamt ein Thema zur Veränderung von Organisationen. Anschließend gab Erkan Yanar in seiner gewohnt flapsigen Art einen Überblick über etcd. Trotz oder gerade wegen einiger Fallstricke und etwas notwendigem Livedebugging eine launige Session. Von den restlichen Vorträgen des Tages sind aus meiner Sicht noch „I dont care what you did last summer“ von Moritz Heiber (Themen Continous Delivery und Immutable Infrastrcture) sowie der „rkt“ Vortrag von Iago Lopez Galeiras zu nennen. Letzterer gab einen guten Überblick über rkt und dem aktuellen Stand der Entwicklung.

Fazit

Alles in allem eine gute Konferenz mit interessanten Themen. Die Organisation könnte noch etwas lernen (z.B. auf die Zeit achten und Mikros an die Fragesteller im Publikum), aber ansonsten aus meiner Sicht empfehlenswert.

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Jenkins SVN Plugin mag kein htaccess

Das aktuelle Jenkins SVN Plugin in der Version 2.5 (https://wiki.jenkins-ci.org/display/JENKINS/Subversion+Plugin) ist leider etwas buggy. Unser SVN läuft unter Linux/Apache mit Kerberos Authentifizierung, so dass man sich normalerweise ganz einfach via Basic Authentifizierung anmelden kann. Mit älteren Jenkins SVN Plugin Versionen ist das auch keine Problem. Allerdings scheint die aktuelle Version hier fehlerhaft zu arbeiten. Jenkins versucht gar nicht erst die Credentials via Basic Authentifizierung weiterzugeben, sondern scheint nur noch NTLM zu versuchen. Im Apache Log kommt nicht einmal ein Username an.

Was hilft: Eine ältere Version (z.B. 1.54) verwenden. Zumindest scheint schon ein Bug offen zu sein:

https://issues.jenkins-ci.org/browse/JENKINS-27084