Posts Tagged “Linux”

Die Endian Firewall unterstützt nun in der Version 2.4 von Haus aus den Betrieb in einer paravirtualisierten XEN Umgebung. Nach einem efw-update kann man ein smart install kernel-PAE machen und erhält einen Kernel, der mit dem XEN Hypervisor sprechen kann. Somit ist es nun ohne den Kernel von Neobiker möglich die Endian Firewall paravirtualisiert auf XEN laufen zu lassen.

Quelle: http://www.efw-forum.de/www/forum/viewtopic.php?f=45&t=676

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Aktuell bin ich mal wieder dabei den stromfressenden Homeserver im Keller loszuwerden. Bisher sieht der gefühlt 27. Versuch ganz gut aus. Dank pfsense und siproxd muss die FritzBox nicht mehr Router spielen, damit SIP funktioniert. OpenVPN hat ebenfalls dank pfsense und der eingebauten AES-128 Hardware Beschleunigung meines Alix Boards gute Performance bei minimalem Stromverbrauch. Jetzt fehlte nur noch eine passende Lösung für VDR. Die Lösung: yaVDR. Diese Ubuntu basierte VDR Distribution hat direkt alles eingebaut, was ich so brauche (XBMC, mcli plugin für Netceiver,…) und ACPI Wakeup funktioniert out of the box. Nun kann ich meine VDR Kiste gepflegt per WakeOnLan per pfsense Webinterface von überall aufwecken. Der passende Link für ein Lesezeichen im Browser sieht wie folgt aus:
http://[pfSense IP]/services_wol.php?mac=[MAC Adresse des Rechners]&if=lan

Um den VDR nun wieder herunterzufahren, ohne SSH bemühen zu müssen, nutze ich vdradmin-am. Der passende Link:
http://[IP des VDR Rechners]:8001/vdradmin.pl?vdr_cmd=5&run_vdrcmd=Ausf%C3%BChren&aktion=vdr_cmds

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Gesucht war eine Möglichkeit die Daten aus der Temperaturüberwachung geeignet in einem schönen bunten Graphen darzustellen.

Bisher habe ich cacti mit einem eigenen Template verwendet. Allerdings ist mir das Tool etwas zu überladen und ich benötige die SNMP Funktionen (außer für die Temperaturüberwachung) nicht, da ich ansonsten collectd verwende. In Cacti ist es leider nicht vorgesehen fremd erzeugte RRD Graphen einfach nur anzuzeigen. Es gibt zwar ein python script welches die collectd Graphen in Cacti einbindet, aber das ist am Ende doch wieder nur Gefrickel.

Drraw ist eine schlanke Alternative, die genau das tut was ich möchte: Einfach nur bunte Graphen aus RRD Files bauen. Am Ende wurden es einige Stunden Gebastel, aber das Ergebniss kann sich sehen lassen:


Anbei noch der passende Aufruf von rrdtool:

rrdtool graph - \
--start=end - 1 day \
--end=now \
--title=Temperatur Außen \
--vertical-label=C \
--imgformat=PNG \
--width=500 \
--base=1000 \
--height=240 \
--interlaced \
DEF:b=file1.rrd:eddn_temp:AVERAGE \
DEF:w=file2.rrd:eddn_temp:AVERAGE \
CDEF:D=b,23,GE,b,24,LT,b,24,IF,0,IF \
CDEF:C=b,24,GE,b,0,IF \
CDEF:E=b,22,GE,b,23,LT,b,23,IF,0,IF \
CDEF:F=b,21,GE,b,22,LT,b,22,IF,0,IF \
CDEF:G=b,20,GE,b,21,LT,b,21,IF,0,IF \
CDEF:H=b,19,GE,b,20,LT,b,20,IF,0,IF \
CDEF:I=b,18,GE,b,19,LT,b,19,IF,0,IF \
CDEF:J=b,17,GE,b,18,LT,b,18,IF,0,IF \
CDEF:K=b,16,GE,b,17,LT,b,17,IF,0,IF \
CDEF:L=b,11,GE,b,16,LT,b,16,IF,0,IF \
CDEF:M=b,10,GE,b,12,LT,b,11,IF,0,IF \
CDEF:N=b,9,GE,b,10,LT,b,10,IF,0,IF \
CDEF:O=b,8,GE,b,9,LT,b,9,IF,0,IF \
CDEF:P=b,7,GE,b,8,LT,b,8,IF,0,IF \
CDEF:Q=b,6,GE,b,7,LT,b,7,IF,0,IF \
CDEF:R=b,5,GE,b,6,LT,b,6,IF,0,IF \
CDEF:S=b,4,GE,b,5,LT,b,5,IF,0,IF \
CDEF:T=b,3,GE,b,4,LT,b,4,IF,0,IF \
CDEF:U=b,3,LT,b,5,IF \
CDEF:A=b \
VDEF:V=b,AVERAGE \
LINE1:b: \
AREA:D#FF3300: \
AREA:C#FF0000: \
AREA:E#FF6600: \
AREA:F#FF9900: \
AREA:G#FFCC00: \
AREA:H#CCFF00: \
AREA:I#99FF00: \
AREA:J#66FF00: \
AREA:K#33FF00: \
AREA:L#00FF00: \
AREA:M#00FF33: \
AREA:N#00FF66: \
AREA:O#00FF99: \
AREA:P#00FFCC: \
AREA:Q#00CCFF: \
AREA:R#0099FF: \
AREA:S#0066FF: \
AREA:T#0033FF: \
AREA:U#0000FF: \
LINE1:A#000000:Außen \
VDEF:A_MIN=A,MINIMUM \
GPRINT:A_MIN:Min\: %8.2lf%s \
VDEF:A_AVERAGE=A,AVERAGE \
GPRINT:A_AVERAGE:Avg\: %8.2lf%s \
VDEF:A_MAX=A,MAXIMUM \
GPRINT:A_MAX:Max\: %8.2lf%s \
VDEF:A_LAST=A,LAST \
GPRINT:A_LAST:Last\: %8.2lf%s\n \
LINE1:w#808080:Innen \
LINE1:V#008000:Durchschnitt

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So lange nicht mehr geblogt. Da ich aber kürzlich mal wieder auf die Idee gekommen bin mein WordPress zu aktualisieren, habe ich gleich mal etwas aufgeräumt und der Seite ein neues Bild verpasst. Ich bin natürlich letztes Jahr nicht untätig gewesen. Es gab allerdings zu Hause und @work viel zu tun. Leider hat es sich nicht bewährt das Alix Board gleich noch als Fileserver (über USB Platten) mit zu nutzen. Nach längerer erfolgloser Suche nach einem geeigneten NAS (am besten mit Geode Chip und der Möglichkeit openvpn zu nutzen), habe ich mich aus Kostengründen dazu entschieden wieder einen Homeserver aufzubauen. Um den Stromverbrauch in Grenzen zu halten und trotzdem ordentliche Performance bei OpenVPN zu haben, habe ich mit ein Board mit Atom 330 CPU gekauft. Für die Nutzung als Server im Keller hat ein einfaches Intel Board mit 2 GB RAM dicke ausgereicht. Das Ganze dann in ein altes Standard-ATX Gehäuse gepackt, Ubuntu 8.04 LTS Server auf einen 4 GB USB Stick installiert und schon war der Homeserver fertig. Ich habe mich noch entschieden 2x1TB Festplatten in das Gehäuse einzubauen und per Software RAID 1 als Dateiablage zu nutzen. Ohne Festplatten braucht das Setup ca. 30 W, was auch nicht viel mehr ist, als ein NAS + Alix. Mit laufenden Festplatten sinds ca. 45-50 W, aber da ich die selten brauche, lasse ich sie nach 20 Minuten einschlafen. Dann noch Monitoring per Nagios auf den RAID Status, sowie den Stromsparmodus der Festplatten gebaut und fertig. Die Kiste steht jetzt im Keller, ist per Gigabit angebunden und spielt Default Gateway, DHCP Server und DNS Relay. Hintendran hängt dann meine Fritzbox für die Telefonie und den Zugang zum Netz per Kabel. Ich bin mit der Zusammenstellung recht zufrieden. Telefon ist von Basteleien am Server nicht betroffen und der Rechner hat genug Performance für alle Aufgaben. Ich bekomme locker 16-20 MBit über das OpenVPN drüber, was sogar für FullHD ausreichend ist.

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Bei besonders kritischen Services reicht es nicht aus eine Mail als Alarm zu erhalten. Ein Telefonanruf ist hier deutlich besser geeignet. Sein Handy hat man immer dabei und via Tonwahl lassen sich ggf. gleich Aktionen im Nagios ausführen (ACKNOWLEDGE, disable notficications). Eine kurze Internetrecherche hat mich zu einer Lösung von Netways zu diesem Problem geführt. Die dort beschriebene Lösung habe ich dann noch etwas angepasst, so dass die Anrufe von Asterisk über SIP an eine beliebige Telefonnumer geschickt werden. Hierzu rufe ich das Perlscipt call.pl wie folgt auf:

/usr/bin/printf "%b" "$MESSAGE" | /usr/lib/nagios/contrib/nagios2asterisk/call.pl -n $CONTACTPAGER -c 110 -C "SIP/$CONTACTPAGER@sipgate-out"

Im Asterisk ist unter sipgate-out die Verbindung zu meinem VoIP Provider (in diesem Falle sipgate) definiert. In $CONTACTPAGER steht die anzurufende Telefonnummer und in $MESSAGE die vorzulesende Nachricht. Damit die Alarme vom Nagios etwas besser verständlich werden, habe ich um das ganze noch ein wrapper script drum rum gebaut. Dieses schickt dann in Abhängigkeit vom Nagios Alarmtyp unterschiedliche Nachrichten ans Telefon. Zu den verwendeten Text2Voice Tools (MBROLA, TXT2PHO) gibt es auch einige Anmerkungen: Damit die MBROLA Binaries auf meinem Ubuntu x64 System laufen, musste ich erst noch (auch bei der x64 Version von MBROLA) das Paket libc6-i386 installieren. Ein . (Punkt) im vorzulesenden Text erzeugt eine Pause. Dieses Element sollte man durchaus nutzen um die Nachrichten verständlicher zu gestalten. Ich nutze zum Vorlesen die Stimme de5, da ich diese für am verständlichsten halte.

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