So, heute konnte ich endlich mal testen, was die FritzBox 7390 in Sachen IPSec so bringt. Ich habe mit verschiedenen Verschlüsselungsalgorithmen (AES128, AES256, 3DES) einen Tunnel zu einer Astaro an einem 100 MBit Port im Rechenzentrum aufgebaut. Man kann sagen, die Performance reicht für den Heimgebrauch. Maximal habe ich ca. 15MBit/s durch den IPSec Tunnel bekommen, wobei man sagen kann das die Leistung bei 3DES am schlechtesten war. Zum Vergleich mit meinem Alix Board unter PFSense schaffe ich mit AES128 locker 25MBit/s mehr gibt mein Internetanschluss aktuell nicht her.

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Zwischenzeitlich sollte es ja hinlänglich bekannt sein: IPv4 Adressen werden weniger und weniger. Da floek.net nun auch endlich per IPv6 erreichbar ist, habe ich nun auch ein paar Statistiken zu den verbleibenden IPv4 Adressen eingebaut. Rechts in der Seitenleiste gibt es nun den jeweils letzten Tweet von IPv4Countdown. Der Counter von INTEC bzw. Hurricane Electric war mir dann doch zu groß. Mal sehen ob wir nächstes Jahr tatsächlich keine v4 Adressen mehr haben.

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floek.net ist ab sofort auch via IPv6 erreichbar:

~> dig +short AAAA www.floek.net
floek.net.
2001:780:11c:1::17
~> dig +short A www.floek.net
floek.net.
213.95.21.82

Wenn es Probleme gibt, gebt mir bitte Bescheid.

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Die Endian Firewall unterstützt nun in der Version 2.4 von Haus aus den Betrieb in einer paravirtualisierten XEN Umgebung. Nach einem efw-update kann man ein smart install kernel-PAE machen und erhält einen Kernel, der mit dem XEN Hypervisor sprechen kann. Somit ist es nun ohne den Kernel von Neobiker möglich die Endian Firewall paravirtualisiert auf XEN laufen zu lassen.

Quelle: http://www.efw-forum.de/www/forum/viewtopic.php?f=45&t=676

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Aufgrund eines Hardwareproblems bin ich unverhofft dazu gekommen meine OpenSolaris Virtualisierungsumgebung noch einmal zu aktualisieren. Somit läuft das ganze nun auf snv_134 mit Xen/xVM 3.4. Bisher läuft alles stabil wie auch zuvor, aber mit einigen neueren Features. Zuvor (2009.06) gab es nur Xen/xVM 3.0, was dazu führte, dass man nur eine Linux Distribution mit xen Kernel paravirtualisiert laufen lassen konnte. Leider sind diese Kernel bei den Distributionen zwischenzeitlich eine Seltenheit. Bei Ubuntu war 8.10 das letzte Release, was einen passenden Kernel mitgebracht hat. Seither gibt es nur noch Kernel mit Support für pvops. Dank der neuen Xen Version kann ich diese nun auch nutzen und bekomme Support für z.B. Ubuntu 10.04 LTS. Hurray! Weiterhin gibt es einige neue ZFS Features, unter anderen Deduplication. Eigentlich schon schade, dass diese Distribution nun sterben muss. Man kann nur hoffen, dass die Jungs von Illumos Gas geben und daraus eine freie Alternative zu Solaris 11 entsteht. Ich hoffe auch das der xVM Support erhalten bleibt, da die einzige Alternative in Sachen Virtualisierung mit ZFS Support eigentlich nur in FreeBSD mit ZFS und VirtualBox besteht. Diese Lösung muss allerdings erst zeigen ob sie genau so schnell und stabil ist wie Xen.

Wer übrigens sein OpenSolaris auf eines der letzten Releases von Oracle aktualisieren möchte, kann hierzu ein Repository von Illumos nutzen und somit nochmal auf svn_145 aktualisieren. Leider ist hier aber der xVM Support kaputt. Der xend stürzt beim Starten mit einer python Fehlermeldung ab. Wer es dennoch probieren möchte, hier der Link:
http://www.illumos.org/projects/illumos-gate/wiki/How_To_Build_Illumos

Fazit: OpenSolaris ist tot! Aber noch nicht ganz und hoffentlich gibt es eine Wiedergeburt mit Illumos

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